6.3. von Pinguin bis Weinberg

von Simon’s Town nach Stellenbosch – von Pinguin bis Weinberg

Auch das Frühstück in unserer recht luxuriösen Unterkunft war ein Genuss. Stilvoll der Frühstückstisch mit Aussicht auf die False Bay und leckeres Essen. Um 9:00 brachen wir auf und statteten den Pinguinen noch einmal einen Besuch ab, und zwar im Strandbad „Boulders Beach“. Zwischen mächtigen Granitfelsen, die auf dem Strand „herumliegen“ tummeln sich Pinguine – und wir mittendrin! Viel schöner und eindrucksvoller als gestern, als wir noch durch ein Geländer von den Tieren getrennt waren.

Pinguin als Fotomodell, echt gekonnt!

Pinguin als Fotomodell, echt gekonnt!

Nach den gefühlten 1000 Fotos, die Andrea von den possierlichen Tierchen schoss, setzten wir unsere Fahrt nach Kalkbay fort. Das ist ein Ort, in dem es in ein paar skurrilen Geschäften Antiquitäten etc. zu kaufen gibt, das aber auch einen interessanten Hafen hat. Gerade war der ein oder andere Fischer eingetroffen, hat seine gefangenen Fische ausgenommen und den Fang zum Kauf angeboten. Die Fischabfälle lockten außer Kormoranen auch eine Robbe in den Hafen. Wir sättigten uns mit leckerem Fisch – ich Snoek, Andrea Yellowtail – and Chips.

Hafen von Kalkbay

Hafen von Kalkbay

Die bunten Strandhäuser aus Viktorianischer Zeit in St. James und in Muitzenberg sind beliebte Fotomotive. Nicht nur für Andrea. Ich habe die Zeit für ein kurzes Sonnenbad am schneeweißen feinsandigen Strand von Muizenberg genutzt.

Strandhäuser von Muitzenberg

Strandhäuser von Muizenberg

Nicht allzu weit mussten wir fahren, um in die Weinregion östlich von Kapstadt zu gelangen. Das Weingut Vergelegen ist dort ein absolutes „must“. Das gepflegte Anwesen mit wundervollem Park und schön restaurierten kapholländischen Gebäuden ist eine Klasse für sich.

Das Weingut Vergelegen

Das Weingut Vergelegen

Genauso die Weine! Ich habe mich auf die Rotweine konzentriert und u.a. das „Flagschiff“, den Vergelegen G.V.B Red probiert und war absolut begeistert. Schade, dass Andrea keinen Wein trinken konnte, da sie sich (mal wieder) dafür geopfert hat, dass ich verkosten darf und sie das Auto fährt (Anmerkung Andrea: ich fahre unheimlich gern im Linksverkehr 😉 ). In Südafrika herrscht die 0,0 Promille-Pflicht!

Als wir dann um 16:30 an unserer nächsten Unterkunft, dem Lovane Weingut, ankamen, waren wir vom ersten Moment an absolut begeistert. Wir wurden ganz herzlich von Heidi (nicht etwa eine „Weiße“ sondern „coloured“) empfangen und trotz der fortgeschrittenen Zeit führt sie mit uns gleich noch eine Weinprobe von den hier angebauten Cabernet Sauvignons durch. Das Weingut ist mit 2,4 Hektar eines der Allerkleinsten. Aber geschmacklich ganz groß. Die Räumlichkeiten und die gesamte Anlage sind von bester Qualität und wir fühlen uns hier „sauwohl“.

Lovane Wine Estate

Lovane Wine Estate

Nach etwas Lesen am Pool genossen wir das Abendessen im Restaurant auf dem Weingut. Der Koch hat hier richtig gute Arbeit geleistet. Aus bestem Rindersteak und Gemüse hat er ein Gorgonzola-Steak zubereitet, das zu den Besten zählt, die ich in den letzten Jahren gegessen habe.

Nun noch eine gute Nacht, vielleicht mit Träumen aus dem Traumurlaub in SA?, und dann geht es morgen (leider) schon weiter in Richtung Hermanus.